Elektronen sind winzige, negativ geladene Elementarteilchen. Ihre freie Beweglichkeit in Metallen ist die Ursache für die elektrische Leitfähigkeit in metallischen Leitern. Sie bilden ausserdem die Elektronenhülle der Atome.
Elektronen sind unvorstellbar klein. Würde man z. B. ein Atom auf die Grösse eines Hauses vergrössern, wäre der Atomkern etwa so gross wie ein Stecknadelkopf. Die Elektronen wären immer noch so klein, dass sie von blossem Auge nicht sichtbar sind.
Der experimentelle Nachweis von Elektronen gelang erstmals im Jahre 1897 durch den Briten Joseph John Thomson.
Der Name kommt vom griechischen Wort elektron und bedeutet Bernstein, denn an ihm wurde die Elektrizität erstmals beobachtet. Reibt man Bernstein beispielsweise mit einem Katzenfell, so lädt es sich elektrisch auf.